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Lebensdauer statt geplante Obsoleszenz

Holen wir uns die Qualität zurück!

Sie haben seit einem Jahr ein Handy – und ganz plötzlich beginnt seine Leistung abzunehmen oder ein kleiner Defekt tritt auf. Eine Reparatur ist viel zu teuer. Ermutigt vom Angebot Ihres Anbieters, kaufen Sie sich bald ein neues. Das Prinzip dahinter heißt „geplante Obsoleszenz“.

Geplante Obsoleszenz ist die künstliche Alterung eines Produktes. Typischerweise betrifft sie Geräte wie Handys, Notebooks oder Drucker. Das Ziel: Der Umlauf der Geräte soll beschleunigt werden. Heute wachsen dadurch die Müllberge der ganzen Welt.

Es ist höchste Zeit, diese Produktionsweise zu stoppen! Geräte, die haltbar, technisch ausbaubar und zu reparieren sind, sind möglich! Unternehmen wie Samsung und Apple haben die Innovation und das Know-How, sie herzustellen. Überzeugen wir sie, den eingeschlagenen Kurs zu ändern: Verlangen wir wieder nach Qualität!

Setzen Sie sich mit uns für ein nachhaltiges Konsumsystem ein – unterzeichnen Sie jetzt unsere Unterstützungserklärung!

Jetzt Unterstützungserklärung unterzeichnen!

* Pflichtfelder. Die Unterstützungserklärung im Wortlaut. Wir achten auf Ihre Privats­sphäre, näheres finden Sie in unseren Daten­schutz­bestimmungen. Die Ein­willigung zur Kontakt­aufnahme können Sie jeder­zeit wider­rufen via E-Mail an service@greenpeace.at oder pos­talisch an Greenpeace in der Fernkorngasse 10, A-1100 Wien.

Unterstützungserklärung "nachhaltiger Konsum"

Holen wir uns die Qualität zurück. Fordern wir ein Wirtschaftssystem, das halt- und reparierbare Geräte produziert statt Müllberge zu züchten! Jetzt Unterstützungserklärung unterzeichnen!

Die 6 Grundsätze für nachhaltigen Konsum

Ein besseres Leben ist möglich – wenn wir unser Konsumsystem ändern!

Wir leben in einem Wirtschaftssystem, das auf Profit und Wachstum ausgerichtet ist. Dies fördert eine Einweg-Kultur, übermäßigen Konsum und globale wie lokale Ungerechtigkeit. Kurzfristige Gewinne werden oft über Werte wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung gestellt. Dabei haben wir die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten längst überschritten.

Diese Last kann jede und jeder einzelne von uns lindern – mit bewusstem, verantwortlichem Konsum. Den KonsumentInnen darf aber nicht die Alleinverantwortung zur Verbesserung des Systems auferlegt werden. Produzenten müssen die Verantwortung für ihre Produktion übernehmen, Regierungen die Rahmenbedingungen für nachhaltige Wirtschaft schaffen.

Wir müssen den Konsum neu denken. Daher stellen wir fest:

1.) Industrie und Handel müssen ihre Produktionsweisen transparent machen.

Solange die Produktionsweisen und damit ihre Implikationen für die Umwelt undurchsichtig bleiben, kann Veränderung nicht greifen. Konzerne müssen sichtbar machen, wie sie arbeiten.

2.) Nachhaltiges Einkaufen benötigt ein transparentes Gütesiegelsystem.

Nur glaubwürdige Gütesiegel mit transparenten Kriterien liefern die notwendige Information für ökologisch und sozial verträgliches Einkaufen. „Greenwashing“ von Produkten mithilfe industrienaher Gütesiegel muss verboten werden.

3.) Geplante Obsoleszenz muss gestoppt werden.

Der künstliche Verschleiß von Produkten (geplante Obsoleszenz) erzeugt Unmengen von Elektroschrott. Im Interesse von Umwelt und Konsumentenschutz müssen Produkte haltbar, reparierbar und aufrüstbar hergestellt werden.

4.) Wir brauchen Mehrwegsysteme statt Wegwerfplastik.

Die Verschmutzung der Welt durch Mikro- und Makroplastik ist eines der größten Umweltprobleme überhaupt. Die Wirtschaft muss unnötige Einwegverpackungen vermeiden und unvermeidbare auf kompostierbare umstellen.

5.) Recycling alleine kann uns nicht retten. Nachhaltigkeit muss die Produktion bestimmen.

Mit Recyclingsystemen können KonsumentInnen ihren Umgang mit Ressourcen verbessern. Doch das Problem muss schon an der Quelle angegangen werden – indem bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und faire Bedingungen geachtet wird.

6.) Wir müssen weg von einer Denkweise, die alles dem Wachstum unterordnet.

(Wirtschafts-)Wachstum und Naturverbrauch müssen entkoppelt werden, um ein nachhaltiges und gerechtes System zu schaffen.


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